Berichte 2005/06 

Abschied von den 4. Klassen der ÜHS

Nun ist es wieder einmal so weit: Unsere 4. Klassen verlassen unsere Schule und gehen ihren weiteren Weg ins Leben.

 

Als besonderen Abschluss fuhren die Klassenvorstände Elfriede Sturm und Ernst Walser am Donnerstag in der letzten Schulwoche mit der 4a und der 4b in den Europapark nach Rust, ein Highlight für alle Beteiligten.

 

Am Freitag erfolgte dann die offizielle Verabschiedung und Zeugnisverteilung zusammen mit Dir. Günther Ladstätter. Die 4b im kleineren Rahmen um 8.15 in der eigenen Klasse und um 9.00 im Musiksaal die 4a, welche sich sehr viel Mühe mit einem schönen Rahmenprogramm gegeben hatte.

 

An dieser Stelle möchten wir ganz herzlich allen Schülern und Schülerinnen für ihre guten Leistungen gratulieren und noch viel Erfolg für ihren weiteren Lebensweg wünschen.

 

Unser Sportfest

Heute, 30.Juni 06, wurde an der Übungsschule bei herrlichem Wetter das alljährliche Sportfest unter der Leitung von Alois Götsch durchgeführt.

Als Eröffnung zeigten die Kinder der Kids-Aerobic – Gruppe der Übungsvolksschule einen tollen Tanz, den sie mit Frau Irene Stadelmann einstudiert hatten. Und dann wurde es für unsere Athleten und Athletinnen gleich ernst.

 

Alle Kinder der 3. und 4. Klasse der Volksschule und alle Hauptschüler/-innen traten beim Dreikampf an. Dieser bestand für alle aus Weitsprung, Schlagball und 60m-Lauf (50m-Lauf für die Volksschüler). Zeitgleich wurden auch die Ballspielturniere in den Turnhallen durchgeführt, damit die Teilnehmer nicht zu lange Wartezeiten hatten. In allen Bewerben strengten sich die Schüler „mächtig“ an und erbrachten tolle Leistungen.

 

Gegen Ende  gab es noch ein „WM-Nebenspiel“ -  das traditionelle Fußballspiel der Auswahlmannschaft der 4. Klassen gegen die Lehrer. Obwohl sich die Schüler sehr bemühten, war es der Lehrermannschaft möglich, einen 5:1 Sieg zu erzielen.

 

Im Anschluss daran erfolgte die Siegerehrung, bei der die Pokale und Medaillen übergeben wurden, die die Sparkasse Feldkirch gesponsort hatte. An dieser Stelle möchten wir uns herzlich dafür bedanken !

 

Die ersten 6 Schüler/-innen jeder Kategorie waren:

Knaben E (Volksschule):Krasznai Robin, Wäger Klemens, Feichter Clemens, Pöder Adrian, Krainz Sandro, Alton Maxime

Knaben D: Gorbach Andreas, Pircher Patrick, Zech Marcel, Simoner Fabian, Hefel Mathias, Ludescher Dominik

Knaben C: Ludescher Dominik, Simoner Philipp, Oksakowski Daniel, Feuerstein Fabian, Kathan Leonard, Gächter Michael

Knaben B: Hellberger Christoph, Pirker Michael, Fidler Andre, Fehr Harald, Haralcic Serif, Maurer Julian

Mädchen E (Volksschule): Schobel Katharina, Hebenstreit Cindy, Perisutti Magdalena, Kleinert Ann-Sophie, Grabmayer Daniela, Schnoz Laura

Mädchen D: Kalb Sabine, Mähr Alexandra, Sonderegger Anna-Lena, Schischkoff Nicole, Spieler Nadia, Kovacevic Tijana

Mädchen C: Pansi Fabienne, Sonderegger Elisa, Kücükosman Fatma, Büchel Mirjam, Oblak Andrea, Gajic Leona

Mädchen B: Bauer Patricia, Künz Julia, Fabing Anna, Kriegler Madeleine, Hasani Mevita, Manahl Kerstin

 

Den Gesamtsieg holten sich bei den Knaben Mussak Fabian mit 540 Punkten und bei den Mädchen Bauer Patricia mit 453 Punkten.

 

Abschließend möchten wir uns noch beim Elternverein für die ausgezeichnete Bewirtung bedanken und gratulieren allen Sportlerinnen und Sportlern für die hervorragenden Leistungen.

Die Zauberflöte

In diesem Jahr hatten die Kinder der 3. Klasse der Übungsvolksschule als Schwerpunkt das Projekt: W.A. Mozart. Dabei lernten die Kinder über 30 Melodien (auch viele Opern) von Mozart kennen, und können diese nun auch auf Flöte und Orff spielen.

 

Als krönenden Abschluss studierten nun alle 25 Kinder unter der Leitung von Heinz Siegfried Tragner die "Zauberflöte" ein - eine enorme Leistung von unseren jungen Künstlern und Künstlerinnen.

 

Zum Inhalt:

Alle Kinder spielten als Ouvertüre die kleine Nachtmusik. Dann wurden einige wichtige Arien aus der Zauberflöte von den Kindern mit den Orff-Instrumenten und gesanglich vorgetragen, unter anderem:

"Der Vogelfänger bin ich ja.." - Papageno

"In diesen heil'gen Hallen kennt man die Rache nicht" - Sarastro

Als musikalischer Höhepunkt sang  eine achtjährige Schülerin, Sara Domjanic die schwierige Koloratur-Arie der "Königin der Nacht", mit der musikalischen Begleitung ihres Vaters, der ebenso die anderen Teile der Aufführung am Klavier unterstützte.

 

An dieser Stelle muss unbedingt erwähnt werden, dass diese ganze Aufführung nur durch das Engagement von VL Heinz Siegfried Tragner, dem Eifer der Kinder und der tatkräftigen Unterstützung durch die Eltern zustande kommen konnte, wofür wir unsere Anerkennung und unseren Dank ausprechen möchten.

 

Da solch ein Aufwand für eine Aufführung etwas zu groß wäre, gab es insgesamt 3 Vorstellungen: Dienstag und Mittwoch (27. & 28. Juni) jeweils um 19.00 und am Mittwoch Vormittag noch eine für Lehrer und Schüler.

 

Und nun lassen Sie sich von den Bildern dieser Veranstaltung verzaubern !

 

 

"Kleiner Fuchs" im 2b Klassenzimmer!

Wir hatten für einen Zeitraum von ca drei Wochen ein Art "Käfig" in unserem Klassenzimmer stehen. Wenn man genauer hinsah, konnte man auf den Brennnesselpflanzen, die darin eingewässert waren, schwarze Raupen mit gelben Längsstreifen erkennen.

 

Wir beobachteten diese Raupen täglich und sahen ihnen beim Fressen zu. Wie kleine Fressmaschinen stürzten sich die Raupen auf ihre Futterpflanzen und wuchsen daher sehr schnell. Während sich einige Raupen immer noch dick und fett fraßen, hängten sich andere an der Decke und an den Seitenwänden des Behältnisses auf und verpuppten sich. Diese Stürzpuppen schimmerten sehr schön golden.

 

Es dauerte danach noch eine Woche, bis es dann endlich soweit war. Die ersten Schmetterlinge befreiten sich aus ihrer Puppenhülle! Der große Tag war gekommen und wir versammelten uns auf dem Schulhof, um unsere "Kleinen Füchse" in die Freiheit zu entlassen.Wir öffneten vorsichtig den Käfig! Ein Mitschüler durfte behutsam einen Schmetterling in die Hand nehmen. Alle bestaunten das schöne Tier! Es war ein sehr erhebendes Gefühl!

 

Bevor sich die Schmetterlinge endgültig von uns verabschiedeten, hatte unsere Lehrerin noch Zeit, um einige schöne Foros zu schießen.

Dieses Experiment hat uns allen sehr gut gefallen und  gezeigt, was für eindruckvolle Wunder sich tagtäglich in der Natur abspielen.

 

                                   Die 2b Klasse

 

Interessante BU - Exkursion

Herr Philipp Bitsche - ein moderner Landwirt

 

Am Freitag, den 2. Juni 06, besuchten wir im Rahmen des BU-Unterrichtes (Thema - Nutztierhaltung/ Rind) den landwirtschaftlichen Betrieb von Herrn Philipp Bitsche im Tostner Ried.

 

Nachdem uns Herr Bitsche einige allgemeine Sachverhalte über seinen neuen,  modernst ausgestatteten Betrieb erzählt hatte, wurden wir in drei Gruppen durch den Stall geführt. Frau Barbara Klien, Herr Philipp Bitsche und  Herr Ignaz Bitsche erklärten uns fachkundig alles Wissenswerte und so fiel es uns im Anschluss  leicht, die von unserer Lehrerin ausgearbeiteten Fragebögen auszufüllen.

 

Wir erfuhren einiges über den  täglichen Arbeitsaufwand, den Melkvorgang, die Milchaufbereitung und über die Rinderzucht.

 

Wir danken Herrn P.Bitsche, dass er sich die Zeit für uns genommen hat. Mit seiner natürlichen Art konnte er  alle für diese Thematik begeistern.

 

Auf diesem Wege möchten wir uns auch noch ganz speziell bei Frau Barbara Klien bedanken, die uns am Ende der Führung mit Kuchen, Saft und Tee verwöhnte!

                                 die 3b

 

Besuch der Ausstellung "Biedermeier"

Zwischen dem 22. Mai und dem 2. Juni besuchten unsere Schüler klassenweise die Biedermeierausstellung im Kunstmuseum Lichtenstein.

 

Eine unserer 3. Klassen schrieb dazu folgende Kommentare:

 

Die Bilder sind sehr schön gemalt, im Gegensatz zu dem Gesudele der Modernen Kunst.

 

Mir haben die Wohngegenstände aus der Biedermeierzeit sehr gut gefallen - und das Geschirr.

 

Mir hat es so la la gefallen. Am besten war es, als wir ein Bild aussuchen und nachmachen mussten. Übertrieben war, dass, wenn man die Alarmanlage auslöse, es 3.000 Franken kosten würde.

 

Mir hat sehr gut gefallen, dass wir ein Stück spielen konnten, und die Bilder waren wunderschön. Ich hatte viel Spaß. Meine Meinung ist, es war cool.

 

Man durfte leider nicht laut reden und die Führerin war sehr streng.

 

Diese Bilder aus der Biedermeierzeit sind wirkliche Kunst, nicht wie dieser neumodische "Kram". Es war sehr interessant und lehrreich, verschiedene Aufgaben zu lösen. Man konnte auch jedes Detail auf den Kunstwerken sehen.

 

Das Museum hat mir nicht so gut gefallen, denn ich wäre viel lieber draußen  als im Museum gewesen.

 

Es waren interessante, außergewöhnliche Möbel und Dinge ausgestellt. Es gab ganz verschiedene Bilder: vom Eindruck, von den Objekten und den verschiedenen Maltechniken. Jedes Bild war wahrheitsgetreu ausgearbeitet. Jedes einzelne Bild hatte seine interessanten Seiten. Sie waren sehr genau und präzise gemalt.

ÜHS-Klasse beim Feldkirch Festival

Nicht immer lassen sich Orchester und Dirigenten bei der Probenarbeit beobachten. Umso größer der Dank an Trevor Pinnock, das Feldkirch-Festival-Orchester und das Leading-Team des Festivals, die der 4b Klasse der Übungsschule dieses außergewöhnliche Erlebnis ermöglichten.

 

Kurt Pahlen schreibt über den vierten Satz der Sinfonie in C-Dur KV 551 von W. A. Mozart: „Die Großartigkeit dieses Satzes entgeht keinem Hörer; aber sein volles Verständnis erschließt sich nur den Eingeweihten, die diesem vollendeten polyphonen Geflecht, den Stimmen und Themen folgen können.“

 

Da geht nichts ohne Vorbereitung. Das bedeutet zunächst Sonatensatzform, Haupt- und Seitenthema, Motivverarbeitung,  Lesen in der Partitur, … nicht einfach.

 

Mit Mozart als Hintergrundmusik passiert hier wenig. Die Motive verwehren sich bis heute dem Klingeltongeschäft der Handygeneration. Mozarts Sinfonie Nr.41 lässt sich nicht auf schöne Stellen reduzieren. Es ist ein vollendetes Kunstwerk, dessen Geheimnis sich wie jenes der Mona Lisa verbirgt.

 

Das wird nachvollziehbar, wenn sich das Festival-Orchester zu Probenbeginn  (ohne Dirigent) mit der Exposition des ersten Satzes einspielt und konzertreif präsentiert. Pinnock aber  arbeitet über vierzig Minuten an den ersten 120 Takten. Er feilt an Akzenten und  Phrasierungen, gestaltet Übergänge und ordnet das Zusammenspiel des Orchesters ohne Taktstock.

 

Diese Arbeit drei Stunden konzentriert zu verfolgen, ist auch für 14-Jährige ein Herausforderung. Wie auch immer, man verließ den Montfortsaal verändert. Das Geheimnis wurde spürbar. Vielleicht waren auch die jugendlichen  HörerInnen verzaubert und Mozart für  einen Augenblick näher.

 

Nicht zuletzt sorgte am Konzertabend der Solist Martin Fröst mit dem Klarinettenkonzert A-Dur KV 622 und  seinen beiden Zugaben für den emotionalen Kick.

 

Buchstabenfest der Erstklässler - Kinder feiern ihren Schrifterwerb

Ich esse jetzt ein „O“, ich möchte das „A“ oder – mir schmeckt am besten das „Z“. Diese und ähnliche Aussagen gab es am Buchstabenfest der 1. Klasse der Übungsvolksschule der Pädagogischen Akademie: Der Grund des Festes: Alle 26 Buchstaben des Alphabetes sind unter Dach und Fach und das muss gefeiert werden. Denn viel Mühe hat es seit Schulanfang gekostet, jene paar Striche und Bögen zu lernen, die das Fundament unserer Schrift bedeuten. Zu diesem würdigen Abschluss werden die selbstgeformten und gebackenen Brotbuchstaben mit viel Hingabe verspeist.

 

Dem Fest vorausgegangen ist der Besuch der Bäckerei Steinberg in Tisis. Dort hatten die Kinder die Möglichkeit unter fachkundiger und kindgerechter Anleitung von Bäckermeister und Brot-Nahversorger Gerhard Steinberg die Buchstaben aus Brotteig eigenhändig zu formen und zu gestalten. Informationen direkt vom Chef gab es zum Bäckerhandwerk und über die Rezepturen der verschiedenen Brotsorten. Besonderes Interesse galt der Backstube und dem aus der Erstklässler-Perspektive „riesigen“ Backofen. Der verschlang zuletzt die mit Mohn, Salz oder Sesam bestreuten Brotteig-Buchstaben mit lautem Gezische.

 

Besuch im Medienhaus

Am Freitag, den 12. Mai 06, machten wir, die 3. Klassen der Übungshauptschule in Feldkirch, eine Exkursion ins Medienhaus nach Schwarzach.

 

Herr Peter Hämmerle führte uns durch das Medienhaus. Er erlaubte uns einen Blick in die Zeitungsherstellung. Wir durften den Weg von der Papierrolle bis zur fertigen Zeitung beobachten und hatten viel Spaß dabei.

 

Am Ende bekamen wir etwas zu trinken und ein Geschenk.

Lisa-Maria Fussi, 3a

 

Exkursion Vorarlberg Milch

Im Rahmen der Berufsinformation besichtigten die SchülerInnen der 3a den Betrieb Vorarlberg Milch.

 

Wir wurden von Herrn Malin empfangen. Er gab uns zuerst ein paar wichtige allgemeine Informationen zum Betrieb. Die gesamte Milch in Vorarlberg wird mit Kühlwagen täglich gesammelt und zu Butter, Käse, Rahm oder Joghurt verarbeitet.

 

Für den Betriebsrundgang mussten wir aus hygienischen Gründen Mäntel und Hauben anziehen. Beim Rundgang stellte uns Herr Malin die Abteilungen des Betriebes vor: Verwaltung, Produktion, Labors und Kühllager. Nach dem interessanten Abschlussfilm durften wir einige Produkte probieren. Sie schmeckten prima.

 

Für diesen Einblick in die Berufswelt bedanken wir uns bei Vorarlberg Milch und Herrn Malin.

 

Umweltschützer Herbert Wust - Gastreferent in der 1ab/2a

Mit einem interssanten und unterhaltsamen Diavortrag bedankte sich der bekannte Feldkircher Umweltschützer Herbert Wust bei den SchülerInnen der ÜHS für ihren freiwilligen Einsatz bei der diesjährigen Amphibien-Schutzaktion am Levner Weiher.

Amphibien - Schutzaktion

Auch heuer nahmen wieder SchülerInnen (2b, 3b) unserer Schule freiwillig an dieser überaus wertvollen Aktion teil.

 

Unter der fachkundigen Leitung von Herbert Wust wurde den interessierten Kindern ein Einblick in das Leben der Frösche, Kröten und Molche beim Levner Weiher ermöglicht.

 

Hautnah und effektiv arbeiteten sie anschließend bei der großen Sammelaktion mit und konnten so hunderte Erdkröten gefahrlos zu ihrem Laichplatz bringen.

 

Nicht nur Herr Wust sondern auch AV Prof. Günther Ladstätter und Biologielehrerin Irene Stadelmann danken den freiwilligen Helfern für ihre vorbildlich geleistete Arbeit.

Im Klettergarten

Eine Turnstunde der ganz besonderen Art konnten die Mädchen der 3b letzthin erleben. Mit Studentinnen des II. Semesters bauten sie einen anspruchsvollen Klettergarten auf, den sie anschließend mit viel Spaß und Einsatz absolvierten.

 

Kooperation, Teamfähigkeit, Kreativität und das Bewältigen von Grenzsituationen standen bei diesem Unterrichtsthema schwerpunktmäßig im Vordergrund!

Unser Jahresimpuls

Für die Schuljahre 2005/06 und 06/07 haben wir "Spuren" ausgewählt.

Dazu sind in diesem Schuljahr folgende Beiträge zu finden:

Spuren am Schulschluss

Am Ende des Schuljahres 05/06 findet man seltsame Spuren in unserem Gebäude - sind das Abdrücke von Riesen ? Oder moderne Schuhe ?

 

Haben hier moderne Künstler gemalt ?

 

Schauen Sie selbst !

Farbspuren erzeugen und lesen

Bildnerische Erziehung ist vor allem Wahrnehmungsschulung. Unter diesem Aspekt erfolgte die Umsetzung des Rahmenthemas Spuren in der 2b und 3a Klasse. Von den Grundformen Rechteck, Dreieck und Kreis wählten wir den Kreis und gliederten die Arbeit in 4 Phasen.

 

Phase 1

Die Schülerinnen klebten auf ein Brett ein Blatt Papier, schlugen 2 Nägel ein, befestigten mittels Faden einen Buntstift und zogen ihre Spuren. Durch die unterschiedliche Handhabung entstanden Kreise oder Ellipsen. Die gezielte oder verspielte Anordnung dieser Formen führte zu individuellen Bildaussagen. Die Altersstufe spielte dabei eine wesentliche Rolle.

 

Phase 2

Die Bewegung übernahm eine rotierende Scheibe. Die SchülerInnen setzten mit dem Pinsel ihre Farbe auf und die unterschiedlichsten Farbkreise entstanden. Für die SchülerInnen wurde deutlich, dass ein Bild in Bewegung völlig anders aussieht als in Ruhe.

 

Phase 3

Verdichtung führt zu Verstärkung oder Irritation der Wahrnehmung. Beispielhaft wurde ein Reifen gezwirbelt. Die Schülerinnen hörten, wie das durch den Reifen erzeugte Geräusch schneller und intensiver wurde, bis der Reifen schließlich ruhig am Boden lag. Diese Verdichtung setzten die SchülerInnen im bildnerischen Bereich um und legten die händisch und die maschinell gefertigten Bilder übereinander.

 

Phase 4

Die Beobachtung der Farbspuren eines rotierenden Pendels bildeten den Abschluss dieser Wahrnehmungsschulung. Die Farbkreise wurden mit abnehmender Pendelgeschwindigkeit kleiner und dichter.

 

Bewegungslandschaft

Bewegungslandschaften beruhen auf einem offenen Unterrichtskonzept und sind Gerätearrangements , die von den SchülerInnen selbsttätig aufgebaut und genutzt werden. Sie sollen zum Entdecken und ausprobieren anregen und vielseitige Grundformen ermöglichen.

 

3 Studierende des II. Semesters Sport- und Bewegungserziehung hatten die Aufgabe, mit den Mädchen der 3a Klasse eine Bewegungslandschaft zu gestalten. Das Rahmenthema lautete SPUREN. In ihrer Vorbereitung unter Leitung von Frau Mag. Veronika Feurstein-Zerlauth entschieden sich die Studierenden für Tierspuren und Urwald.

 

Nach der Besprechung der landschaftlichen Besonderheiten des Urwalds und der möglichen Bewegungsformen gaben die Studierenden die Station Wasserfall (Weichbodenmatte auf schräg gestellten Langbänken) vor. Alle Tiere sollten sich zum Wasserfall und dann zum Ausgangspunkt bewegen.

 

Passende Hintergrundmusik schaffte die entsprechende Atmosphäre und die Schülerinnen bauten in Anlehnung an Landschaftsbilder ihre Stationen, so z.B. Höhlen, Durchgänge , Kletter- und Schwungbereiche zur Überwindung von Hindernissen, Verpflegungsstation usw.

 

Bei der Nutzung der Bewegungslandschaft einzeln oder im „Rudel“ wendeten die Schülerinnen verschiedenste Bewegungsgrundformen (Klettern, Steigen, Schwingen, Kriechen, Rutschen) an. Tag und Nacht (verbundene Augen) bildeten unterschiedliche Bedingungen.