Berichte 2001/02 

Der Elefant

Als Abschluss unseres Projektes "Der Elefant" führten wir für die Eltern und für die Schüler der zweiten Klasse unser Stück "Elmar, der Elefant" auf.

Gleichzeitig wollten wir zeigen, wie gut die Erstklässler schon lesen können.

Hula Hoop - Olympiade 2002

Erstmalig wurde an der Übungsschule ein Bewerb durchgeführt, bei dem sowohl an die Kinder der VS als auch an die der HS die gleichen Anforderungen gestellt wurden. Dieses interessante Experiment brachte sehr erstaunliche Ergebnisse. Niemand konnte im Vorfeld erahnen, dass die Volksschulkinder solch tolle Leistungen auf diesem sportlichen Gebiet erbringen können.

 

17 SchülerInnen!! – und das ist sensationell – beherrschten schlussendlich die vorgeschriebenen Elemente so perfekt, dass ihnen die entsprechende Urkunde in Gold, Silber oder Bronze überreicht werden konnte.

 

1.VS

Sogar zwei Knaben aus der 1.ÜVS – Alexander Lechner und Ahmet Kaplan – gelang es, unter Anleitung ihrer Lehrerin Frau Karin Bachmann, die Leistungsanforderungen für BRONZE zu erbringen. Ihnen gilt ein ganz besonderes Lob, denn auch sie waren mit Feuereifer bei der Sache und bewiesen, dass Hula Hoop nicht nur eine weibliche Domäne ist.

 

In der 2. ,3. und 4. ÜVS wurde die Hula Hoop - Olympiade im Rahmen der Unterrichtsveranstaltung „Kids Aerobic" durchgeführt. Auch hier gab es fantastische Leistungen.

 

2.VS

Hervorzuheben ist Florian Hergan – unser Goldjunge! Als einziger Knabe der gesamten ÜS konnte er GOLD erringen! Vasco Alton,, Andreas Guggenberger und Johannes Höfle bewiesen ihr Talent in dieser Disziplin und unterstrichen mit ihrer Leistung die männliche Vormachtstellung in dieser Klasse. Für sie war SILBER reserviert. Yvonne Fussi und Eda Mutlu retteten die Ehre der Mädchen, denn auch sie errangen SILBER.

 

3.VS

In der 3.ÜVS glänzten Emira Durakovic und Sybilla Schwärzler durch ihre ausgezeichneten Leistungen. Sie konnten GOLD erringen.

Nadja Längle, Carolin Peter und Daniel Hubmann konnten sich über das Leistungsabzeichen in SILBER freuen. Mara Wenzinger schaffte BRONZE!

 

4.VS

Auch in dieser Schulstufe gab es ein Goldmädchen – nämlich Yasemin Kaplan! Madlen Behrle und Lisa Klammsteiner konnten die Leistungsanforderungen für SILBER erfüllen!

 

Abschließend ist zu bemerken, dass die Hula Hoop – Olympiade, die auf sehr großes Interesse stieß, bei den SchülernInnen der Übungsvolksschule begeistert aufgenommen wurde. Die gezeigten Leistungen waren sensationell, und die VolksschülerInnen können sich in dieser Disziplin jederzeit mit den Hauptschülerinnen messen. Leider verpassten viele Kinder trotz intensiver Arbeit ein Leistungsabzeichen, aber für sie gibt es kein Grund traurig zu sein, denn nächstes Jahr gibt es auch für sie wieder eine Chance in einer anderen Disziplin ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen zu können!

 

Als Projektleiterin danke ich allen Kindern für ihren unermüdlichen Einsatz und gratuliere ihnen nochmals zu den fantastischen Leistungen!

 

Irene Stadelmann

 

Spielefest an der ÜVS

Ein paar Eindrücke vom Spielefest der ÜVS am 19.06.2002

Klettern an der ÜVS

Unsere jüngsten Sportkletterer !

Ein Wasserballett

Eindrücke des Wasserballetts von Irene Stadelmann !

Aktion Streifen

Initiiert von den Bundesministerien für Verkehr/Innovation/Technologie (BMVIT) und Bildung/Wissenschaft/Kultur (BMBWK) fanden im Herbst im gesamten Bundesgebiet Verkehrssicherheitsaktionen an und mit Schulen statt. Eine solche nannte sich „Aktion Zebrastreifen". Auf Grund der besonderen Verkehrslage (vielbefahrene Bundesstraße, Bundesschulzentrum mit täglich über 2000 Schülerinnen und Schülern) erachteten es die Leitung und die Lehrpersonen der Übungsschule der Pädagogischen Akademie in Feldkirch als Notwendigkeit, sich im Sinne der Verkehrssicherheit der Schülerinnen und Schüler zu beteiligen.

An der Aktion beteiligten sich die 4. Klasse ÜVS sowie die 2a- und 2b-Klasse der Übungshauptschule unter Mitwirkung der Lehrpersonen Michael Ellensohn, Alois Götsch, Johannes Hertnagel und Siegfried Schmidinger. In den Unterrichtsfächern Deutsch und Bildnerische Erziehung bzw. im Sachunterricht wurden die benötigten Utensilien gefertigt, wie Herstellen von Erhebungsblättern und Protokollformularen, geeigneten Plakaten, Aufklebern, Hinweisschildern, Zeichnungen etc. Im Fach Deutsch erfolgte die verbale Auseinandersetzung mit der Thematik sowie das schriftliche Verfassen entsprechender Formulierungen, ebenso wurde in Form von Rollenspielen geübt.

Und am 9. November 2001 war es dann so weit. Die Aktion fand in der Zeit zwischen 08.45 und 11.30 Uhr an der Carinagasse in Feldkirch statt. Nach einer Einschulung durch drei Beamte des Gendarmeriepostens Feldkirch-Stadt begaben sich vier Schülerinnen und Schüler mit einem Beamten in Zivil, ausgestattet mit einem Funkgerät, zum ungeregelten Zebrastreifen.

Immer wieder signalisierten die Kinder in der Folge nahenden Autofahrern ihren Willen, den Zebrastreifen überqueren zu wollen. Die meisten kamen diesem Wunsch nach, stoppten ihre Fahrzeuge und ließen die Kinder passieren; leider aber nicht alle. In der Folge wurden alle Fahrzeuglenker nach einer kurzen Fahrdistanz von den Beamten in Uniform angehalten. Die Kinder überreichten den teilweise überraschten Autofahrerinnen und Autofahrern ihre selbstgebastelten Sticker, einen Kleber und ein Informationsblatt der Ministerien, auf welchem die Aktion beschrieben war. Entgegen anderen Standorten musste bei unserer Aktion kaum jemand abgemahnt werden, da die Geschwindigkeit im Großen und Ganzen eingehalten worden war.

Einige Schülerinnen und Schüler notierten sich auf Papieren Details, z. B. ob die Fahrerinnen und Fahrer angegurtet waren und welche „Ausreden" denjenigen eingefallen waren, die nicht angehalten hatten. Das Ergebnis: Ca. 80 % der Autolenkerinnen und –lenker waren angegurtet, jeder vierte Autolenker hatte am Zebrastreifen trotz deutlicher Signale der Kinder nicht angehalten. Die besten „Ausreden": 

„Ich dachte, dass die Kinder da am Straßenrand spielen!" 

„Auf Grund des Handys konnte ich nicht anhalten!" 

„Die Kinder haben die Hand falsch gehalten!" 

„Ich glaubte, dass sie mir bloß winken wollten, als sie die Hand hoch hielten!"

„Ich hatte den Eindruck, dass die Kinder gar nicht über den Zebrastreifen gehen wollten!" 

„Ein Zebrastreifen, was, der ist mir gar nicht aufgefallen!" 

„Ich habe ihn schon gesehen, danke, ihr habt recht, dass ihr mich darauf aufmerksam macht!"

Mittels Digitalkamera und Fotoapparaten wurde die Aktion dokumentiert. Im Anschluss folgte eine Nachbereitung im Schulunterricht in Form von Gesprächen und Diskussionsrunden sowie anhand der Auswertung der festgehaltenen Ergebnisse. Besonders intensiv wurde am „Bewusstmachen" der besonderen Verkehrssituation an Zebrastreifen erarbeitet. Die Aktion wurde seitens der Schülerinnen und Schüler mit großem Interesse aktiv gestaltet. Ein besonderer Dank gilt den trotz eisiger Kälte stets sehr freundlichen Beamten des Gendarmeriepostens Feldkirch-Stadt, die bei der Durchführung der Aktion wesentliche Unterstützung boten.

Johannes Hertnagel

 

Basketballprojekt der 4b

Die Mädchen der 4 b konnten an zwei Nachmittagen mit Thomas Kohler, einem aktiven Basketballspieler, ihr Können verbessern. Mit großem Eifer waren die Schülerinnen im Einsatz und konnten so wertvolle Tipps entgegennehmen. Während in der ersten Übungseinheit der Schwerpunkt auf Dribbling und Korbwurf lag, wurden beim zweiten Besuch unseres Gastes Passen, Angriff und Verteidigung konkretisiert.

 

Anschließend an die Trainingseinheiten stellten die Mädchen noch einige Fragen an Thomas

Christina:

Wie bist du zum Basketball spielen gekommen? Bei welcher Mannschaft spielst du und welche Position hast du inne?

Thomas:

Wir spielten in der Schule im Turnunterricht oft Basketball. Dadurch wurde mein Interesse an dieser Sportart geweckt, und ich sah mich in Feldkirch nach einer Möglichkeit um. Seitdem spiele ich bei den „Feldkirch Baskets" in der Position des Point Guards

Suzana:

Für einen Basketballspieler bist du eher von kleiner Statur! Bringt dir das große Nachteile?

Thomas:

Natürlich ist es im Basketball vorteilhaft groß zu sein. Allerdings sind in meiner Position Voraussetzungen zu erfüllen, die Schnelligkeit und viel Spielverständnis erfordern. So bringt die kleine Statur nicht nur Nachteile, sondern auch gewisse Vorteile.

Michaela:

Übst du noch andere Sportarten aus?

Thomas:

Alles Mögliche. Vor allem Windsurfen und im Winter Snowboarden. Gerne spiele ich auch Fußball und Beachvolleyball.

Iris:

Kann es sein, dass ich dich schon einmal bei einem Nachwuchs – Basketballturnier in der Funktion als Schiedsrichter sehen konnte? Spielst du lieber selber oder möchtest du vielleicht in ein paar Jahren zu den Schiedsrichtern überwechseln oder eine eigene Mannschaft betreuen und Trainer werden?

Thomas:

Die Nebenbeschäftigung als Schiedsrichter war gut, um ein Taschengeld zu verdienen, doch da es immer schwierig ist beide Mannschaften zufrieden zu stellen, spiele ich lieber selber. Oft wird man als Schiedsrichter zum Opfer der Aggressionen der verlierenden Mannschaft. Zwar würde mich das Coachen einer Mannschaft interessieren, doch ich bevorzuge es, selber zu spielen.

Sandra und Sarah:

Was studierst du in Innsbruck? Lässt sich Basketball und Studium leicht unter einen Hut bringen oder ist es oft sehr stressig?

Thomas:

Ich studiere Sportmanagement. Durch das Studium bin ich immer bis Freitag in Innsbruck. Daher gehen sich pro Woche nicht mehr als 1 – 2 Trainings aus. Die Auswärtsfahrten an den Wochenenden in ganz Österreich sind oft ziemlich anstrengend.

Eva-Maria und Jasmin:

Welche Schullaufbahn hast du bis jetzt absolviert? Was hast du für Pläne nach dem Studium?

Thomas:

Nach der Sporthauptschule in Rankweil maturierte ich am Sport Gymnasium in Dornbirn. Nach dem Studium hoffe ich, dass ich den Sport mit der Wirtschaft kombinieren kann.

Vielen Dank für das Gespräch!

Gesunde Jause

Allgemeine Informationen

Projektleiterin: Karoline Riezler-Hoch

Themenbereich: Ernährung

Zielgruppe(n): SchülerInnen, Eltern, LehrerInnen

Beteiligte Klassen: Alle VS- und HS-Klassen

 

Projektbeschreibung

Die gesunde Jause wird unter Einbezug von SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen zweimal im Monat abgehalten. Die Kinder haben zu den vorhergesehenen Terminen die Möglichkeit durch Ausgabe einer Bestellliste immer wieder neu ihre Wünsche zu äußern und Veränderungsvorschläge einzubringen. Es werden helle und dunkle Vollkornsandwiches, Joghurts, Schulmilch, saisonbezogenens Obst, Tee, gespritzter Apfel- oder Orangensaft angeboten. Das Brot wird eigens für die Kinder in der Bäckerei Breuss in Rankweil gebacken. Tee und Obst stehen den Kindern gratis zur Verfügung. Auch die anderen Produkte werden preisgünstig angeboten.

 

Ziele des Projekts:

Durch die unterschiedlichsten Maßnahmen soll erreicht werden, dass:

- die Kinder anschaulich vermittelt bekommen, dass körperliche Fitness sehr wohl mit der richtigen Ernährung zusammenhängt.

- die Kinder erkennen, welchen "Benefit" sie durch gesunde Ernährung erreichen können.

- die Kinder durch ein breit gefächertes, optisches Aufbereiten der Thematik „Gesunde Ernährung“ für ein immaterielles Gut wie „Gesundheit“ gewonnen werden können.

- durch nachhaltige Aktivitäten, Information und Kommunikation innerhalb der Schulausbildung die Kinder mit dieser Thematik laufen konfrontiert werden. (Sensibilisierung des Themenbereich "Fit in die Zukunft“)

- die Bewusstseinsbildung der Kinder dahingehend gestärkt und entwickelt wird, dass sie öfters zu gesunden Pausensnacks greifen.

 

Begleitende Maßnahmen

- Fragebogen zu unserer Schuljause und deren Auswertung im Informatikunterricht

- Feststellung des Ernährungswissens bzw. Ernährungsverhaltens – Auswertung im Informatikunterricht

- Dekorative Umgestaltung des Jausenstandes und des Ganges in den Fächern Bildnerische Erziehung , Textiles Werken und Technisches Werken.

- Durchführung schulmedizinischer Untersuchungen.

- Auswertung der aeroben Fitness: Messung des Fettgehaltes und des BMI

- Sensibilisierung des Themenbereich „Fit in die Zukunft" an der Schule.

- Entwicklung eines Logos durch den Künstler Harald Gfader.

- Gestaltung und Herstellung von Plakaten und einem Falter.

- Herstellung von selbst gebundenen Kochbüchern mit gesunden Jausenrezepten unter Mitwirkung der Künstlerin Herta Spiegel.

- Gespräche mit Spitzensportlerin Nicola Hartmann. (Zusammenhang Ernährung – Fitness)

- Kennen lernen und Vorstellen von Obstsorten im Bezirk Feldkirch in Zusammenarbeit mit dem Obst- und Gartenbauverein.

- Begleitende Forschungsarbeit und Evaluation des Projektes durch die Studentinnen für Hauswirtschaft unter der Leitung von Mag. Peter Steidl.

- Gestaltung eines Abschlussbuffets mit Rahmenprogramm unter Mithilfe von HLW-Schülerinnen und Einladung aller Sponsoren, Lieferanten, Eltern, SchülerInnen, LehrerInnen, StudentInnen und MedienvertreterInnen.

 

Rückmeldungen unserer SchülerInnen:

Simon Sprenger,11 Jahre (1b): Ich finde die „Gesunde Jause“ super. Es ist preisgünstig und schmeckt sehr gut. Es ist ein Projekt für die ganze Schule.

Christoph Berchthold, 10 Jahre (1b): Es gibt eine große Auswahl. Auch unsere Mütter haben weniger Arbeit, da sie uns keine Jause vorbereiten müssen. Die Preise sind günstig. Der Stand schaut schön aus. Die Pause ist fast zu kurz. Ich hoffe, dass diese Projekt auch noch nächstes Jahr stattfindet.

Laurin Salzgeber, 11 Jahre (1b): Die Jause ist preiswert und man hat eine große Auswahl an Obst, Brötchen und Milchprodukten. Ich muss auch keine Jause von Zuhause mitnehmen. Ich glaube, dass auch andere viel Freude daran haben.

Raphael Burgstaller, 11 Jahre (1b): Es war ganz schön viel Arbeit die Früchte im Hintergrund des Verkaufsstandes zu malen, sie auszuschneiden, u.s.w. aber es hat sich gelohnt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Belinda Müller, 11 Jahre (1b) & Lydia Rohrer, 11 Jahre (1b): Beim ersten mal war es ein voller Erfolg. Die Dekoration hat uns sehr viel Zeit gekostet, aber es hat sich gelohnt. Es kam sehr gut an. Wir hoffen, dass es beim nächsten mal auch so gut oder sogar noch besser ankommt.

Thomas Gut, 11 Jahre (1b): Die „Gesunde Jause“ schmeckt superklasse. Ich gebe euch einen Tipp. Kauft diese Jause.

Manuel Gallaun, 11 Jahre (1b): Ich finde, dass die „Gesunde Jause“ ein super Projekt ist und bewirken soll, dass man nicht immer Süßes in der Pause essen soll. Was mich gestört hat, was das Gedränge.

Anna Nägele, 13 Jahre (1b): Ich finde gut, dass die Jause so billig ist und dass man zum Sandwich Tee bekommt. Die Dekoration des Jausenstandes hat auch Spass gemacht.

Aron Pröll, 11 Jahre (1b): Mir hat die „Gesunde Jause“ beim ersten mal gut gefallen. Ich hoffe, dass es so weiterläuft. Gestört hat mich das Gedränge der Viertklässler, die keine Rücksicht auf uns genommen haben.

Rebecca Kühne, 11 Jahre (1b) & Sarah Mussak, 11 Jahre (1b): Uns hat das Früchtezeichnen und das Malen gut gefallen. Die Jause ist zu einem Spitzenpreis erhältlich. Hoffentlich wird das Projekt weitergeführt.

 
 

Minigolf im Turnsaal

Für die Mädchen der 2 ab war es kein Problem, den Turnsaal in einen Minigolf – Platz zu verwandeln. Mit großem Einfallsreichtum gelang es ihnen – jeweils in Zweierteams - die tollsten Bahnen zu kreieren.

 

Nachdem die Schülerinnen den Aufbau beendet und  ihre Bahn selbst mehrfach erprobt hatten, stand einem spannenden Minigolfspiel nichts mehr im Wege.

Landschulwoche der 3. Klasse

Motto:

Natur erleben – Natur erfahren

Das Wasser, die Mineralien und die Tier- und Pflanzenwelt des Nationalparks bildeten die inhaltlichen Schwerpunkte dieser Woche.

 

Leitung:

Günther Ladstätter, Experte in Sachen Biologie und fundierter Kenner des Nationalparks

 

Programm:

1. Tag: Anreise, Krimmler Wasserfälle

Nach der Einquartierung im Venedigerhof folgte die Wanderung zu den Krimmler Wasserfällen, deren gewaltige Wassermassen fast jeden Besucher in Staunen versetzte.

2. Tag: Kupferbergwerk „Hochfeld“, Mineraliensuche

Bei der Führung durch das alte Kupferbergwerk tauchten die SchülerInnen in die Welt des Bergbaus ein. Einige MineraliensucherInnen wagten anschließend den Aufstieg zur Knappenwand und konnten tolle Fundstücke (Epidote) mit nach Hause nehmen.

3. Tag: Heimatmuseum, Spiel- und Sportnachmittag

Einen Überblick über die Mineralienvielfalt im Nationalpark erhielten die SchülerInnen im Heimatmuseum. Das besondere Interesse galt den einzigartigen Exponaten wie Smaragde oder Rauchquarze.

Am Nachmittag waren Sport und Spiel angesagt.

4. Tag: „Wasserwunderwelten“, Bachlehrpfad

Im Haus des Wassers nutzten die SchülerInnen die vielen interaktiven Möglichkeiten und erkundeten mit allen Sinnen „das Element Wasser“.

Die Nachmittagswanderung entlang des Bachlehrpfades im Hollersbachtal ermöglichte den SchülerInnen einen Einblick in die naturbelassene Tier- und Pflanzenwelt.

Große Aufregung herrschte beim „Wochenquiz“ am Abschlussabend. Die stolzen Sieger durften als Preise Mineralien entgegennehmen.

5. Tag: Abreise, „Kristallwelten“ in Wattens

Den letzten Programmpunkt dieser für alle beeindruckenden Landschulwoche bildeten die Kristallwelten von A. Heller.

Tanzprojekt der 3a

Nach einer längeren Anlaufphase konnte das Tanzprojekt der 3 a Mädchen endlich realisiert werden. Zur Durchführung wurde die aktive Turniertänzerin, staatlich geprüfte Aerobic- und Step-Instruktorin Frau Petra Walliser gewonnen. In zwei Übungseinheiten zu je 90 min. erarbeitete sie zu einer modernen Musik eine ausbaufähige Choreographie, die den Mädchen als Grundlage für ihren nächstjährigen Abschlusstanz beim großen Sportfest  dienen wird.

Zur effektiveren Erarbeitung und kritischen Selbstkontrolle der sehr motivierten Mädchen wurden Videoaufnahmen gemacht, die bei der gemeinsamen Betrachtung und Auswertung wichtige Hinweise und hilfreiche Ansatzpunkte lieferten.

Frau Walliser führte das Projekt mit Unterstützung von Irene Stadelmann im Regel – Unterricht durch, was für die Mädchen den Vorteil hatte, dass keine zusätzliche Zeitbelastung anfiel.

Rockende Weihnachtsfrauen

Der schwungvolle Tanz „Rockin`Around The Christmas Tree“, den die Mädchen der 4 a und 4 b der ÜHS am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien im Turnsaal zum Besten gaben, begeisterte alle.

Die „rockenden Mädchen“ in ihrer weihnachtlichen Aufmachung zogen nicht nur die Volks – und Hauptschüler/Innen mit ihren Klassenvorständen, sondern auch PA Direktor Dr. Ivo Brunner , AL Prof. Magda Netzer  und Frau Dr. Gerlinde Sauermann - als Vertreterin des Elternvereines - in ihren Bann.

Abschließend durften die „Weihnachtsfrauen“ Früchte und Süßigkeiten, die u.a. mit Hilfe von Frau Prof. Gerti Gfader organisiert werden konnten, an alle verteilen.

Der große Erfolg dieses Tanzes bestätigte den Turnlehrerinnen Karoline Riezler-Hoch und Irene Stadelmann wieder, wie wichtig die Durchführung solcher Kleinprojekte für die Schüler/Innen und eine gelebte Schulgemeinschaft sind.

Werdenberger See, „Städtli" und Schloss

Ziel der zweiten und wiederum fächerübergreifenden Exkursion war Buchs bzw. Werdenberg in der benachbarten Schweiz.

Der Werdenberger See bietet – aus biologischer Sicht – Nistplätze für Wasservögel und Amphibien. Sie finden hier noch Ruhe und passende Nischen für ihre Brut. Vor diesem Hintergrund lag es nahe, die SchülerInnen der 4b-Klasse nach diesen Nischen „vor Ort" suchen zu lassen. Das Wetter spielte dafür noch mit, doch die dunklen Wolken am Himmel sowie der aufkommende Wind und Regen sollten den zweiten – historischen – Teil leider beeinträchtigen. Trotzdem schlugen sich alle wacker und konnten u. a. Informatives über das wertvolle mittelalterliche Städtchen – mit nur rund 90 EinwohnerInnen zudem das kleinste der Welt – und das Schloss erfahren. Fachwerkbauten, Verzierungen beim „Schlangenhaus" und nicht zuletzt das „Hilty-Haus" mit seinem hintergründigen Spruch

„Diß hus ist min und doch nit min, wer vorher da, s’war auch nit sin.

Wer nach mir kumt, mouß ouch hinaus, sag lieber fründ, wem ist diß hus?"

konnten trotz Regenwetter betrachtet werden bzw. auch zum Nachdenken anregen.

Nach einer Stärkung in Buchs und gemütlicher Rückfahrt mit der Bahn erreichten alle wieder Feldkirch, den Ausgangspunkt unserer Exkursion, von der wir einige Fotos gemacht haben.

Brigitte Ruhm und Peter Rheinberger

 

Exkursion zur JOWA in Gossau

Bereits um 6.15 Uhr frühmorgens und bei herrlichem Frühlingswetter startete am 4. April die BU-Exkursion zur größten Bäckerei der Ostschweiz. Nach einer Stunde Busfahrt war das Ziel erreicht, JOWA, ein riesiges Unternehmen für Brot-, Back- und Teigwaren, das insbesondere die Schweizer Migros-Filialen zwei- bis dreimal täglich mit frischen Lebensmitteln beliefert.

Die SchülerInnen der 4b sowie die Lehrpersonen Brigitte Ruhm und Peter Rheinberger staunten nicht schlecht, als sie einen interessanten Einblick in das Großunternehmen erhielten. Nach freundlichem Empfang, der eine kleine Stärkung einschloss, konnten in einem Filmvortrag und Firmenrundgang viele Facetten der Fließbandproduktion direkt beobachtet werden. Unter dem Motto „Vom Korn zum Brot" und einer kompetenten Führung ließen sich vielfältige Abläufe (An- und Auslieferung mittels Kisten bzw. Paletten, Herstellung der Brote, Kuchen, ...) aus nächster Nähe unter die Lupe nehmen. Dass sich die rund 300 Beschäftigten dabei ordentlich ins Zeug legen müssen, konnte ebenso wahrgenommen werden wie auch – trotz der harten Fließbandarbeit – der insgesamt ruhige und sehr geordnete Arbeitsablauf in der Schweizer Firma. Daraus ergaben sich nicht zuletzt wichtige Einsichten in die Arbeitswelt, die nun auch für die SchülerInnen der 4b-Klasse immer näher rückt und auf die es sich entsprechend vorzubereiten gilt.

Nach der gemeinsamen Besichtigung erhielten alle leckere Süßwaren als „Reiseproviant". Beim anschließenden Kurzbesuch in St. Gallen konnten u.a. die vielen Eindrücke bei wunderbarem Wetter verarbeitet werden. Pünktlich um 12.00 Uhr stand der Bus wieder vor der Schule.

Brigitte Ruhm und Peter Rheinberger

Hier ein paar Fotos unserer Exkursion nach St. Gallen